
Hej (das heißt “Hallo” in Dänisch – schwer zu erraten) zusammen,
mittlerweile neigt sich mein vierter Tag dem Ende zu und ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Erzählen anfangen soll. Erst einmal vorweg:Alle Postkarten, Liebesbriefe, Geschenkpakete, etc. gehen bitte an
Lutz Mache
Snogebæksvej 13 room 24
8210 Ã…rhus V
Denmark
Ich wohne im Studentenwohnheim “Vilhelm Kiers Kollegiet“, welches das zweitgrößte seiner Art in Ã…rhus ist. Es liegt im Nordwesten der Stadt, aber gar nicht weit von der Universität und dem Stadtzentrum entfernt. Die insgesamt 21 Häuser sind vor einigen Jahren renoviert worden und beherbergen ca. 650 Studierende. Ich wohne auf einem Flur mit 11 weiteren Kommilitonen und wir teilen uns gemeinsam eine große Küche – jeder hat sein eigenes Bad, bzw. eigene Naßzelle. Ich bin eigentlich ganz zufrieden damit, es entspricht etwa dem, was ich erwartet habe. Leider hatte ich Pech bei der Lage meines Zimmers. Es liegt in der letzten Ecke des Geländes und mein (einziges) Fenster hat eine Schnellstraße vor sich. Hier mal zur Veranschaulichung eine Übersicht von Google Street View:
Die ersten beiden Wochen meines Aufenthalts absolviere ich einen Dänisch-Crash-Kurs, der sich “Destination DK” nennt. (Zur dänischen Sprache werde ich später noch etwas schreiben) Das hat natürlich diejenigen Studierenden, die schon eher angekommen sind, nicht davon abgehalten, sich vorher über Facebook zu verabreden und sich in einer Bar zu treffen. Ich war dabei und was soll ich sagen: Es ist einfach unglaublich. Am selben Tisch haben Amerikaner, Neuseeländer, Australier, Japaner, Engländer, Iren, Deutsche, Franzosen, Spanier, Tschechen und noch mehr zusammengesessen, sich kennengelernt und teilweise schon Bruderschaft getrunken
Ich muss hier noch ein wenig an der Technik basteln, das war es fürs Erste, ich melde mich bald wieder!